PR-Doktor Kerstin Hoffmann, #neverlunchalone – Mittagessen mit Mehrwert, #2

Dr. Kerstin Hoffmann

Tja, so kann es gehen. Ich sitze auf der re:publica 2015 auf dem Affenfelsen* und trinke genüsslich meinen Kaffee. Und da die rp ja eher wie ein großes Klassentreffen ist, kommt auf einmal Dr. Kerstin Hoffmann, Expertin für Unternehmenskommunikation und Autorin des viel gelesenen Blogs „PR-Doktor„, an meinem Felsbrocken vorbei. Schon kommen wir ins Erzählen – und da wir beide ziemlich spontane Menschen sind, war Kerstin an Ort und Stelle bereit, mir ein kurzes Interview zu geben. Zu ihrem neuen Buch „Web oder stirb!“ natürlich. Für Unternehmen sind auch ein paar Tipps für ihre Kommunikation dabei. Vorweg gesagt: Ohne Internet geht es heute nicht mehr. Und das Thema muss ganz oben in Unternehmen aufgehängt werden.

*Der Affenfelsen ist die Sitzinsel mitten in der großen Halle der STATION. Hier kann man sich auch einfach hinsetzen und warten. Irgendwann kommt immer jemand vorbei, den man kennt.

Dieses Video wurde liebevoll bearbeitet von carasana.tv. Für alle technischen Unzulänglichkeiten bin ich verantwortlich;-)

PS: Ihr habt auch Lust auf ein #neverlunchalone? Dann können wir uns gern unter dem Hashtag #neverlunchalone verabreden oder gern auch per Mail.

Das Ziel: Traumjob in der PR. Das Ergebnis: erreicht. Der Weg: Xing, Telefon und Biss.

Judith Peller
Judith Peller

Als Judith Peller, Pressesprecherin bei Wax in the City, bei ihrer Jobsuche nach zwei Enttäuschungen mit ihren letzten Arbeitgebern überlegte, was ihr beim nächsten Job wirklich wichtig wäre, stellte sie fest: Ich will es nicht weit zur Arbeit haben! Also machte sie sich auf die Suche.

JUDITH PELLER, PRESSESPRECHERIN BEI WAX IN THE CITY:

»Nachdem ich nach Ende des Studiums zweimal Pech mit meinen Arbeitgebern hatte, setzte ich mich hin und versuchte erst einmal herauszufinden, was mir denn wirklich wichtig bei meinem nächsten Job wäre. Ich wusste damals nicht viel darüber, was ich wollte – außer, dass meine Arbeitsstelle nicht mehr als zehn Minuten von meiner Wohnung sein sollte. Ich suchte also nach Unternehmen im Umkreis meiner Wohnung, die mich spontan interessierten. Eines der Unternehmen, das ich fand, war Wax in the City. Vier weitere kamen ebenfalls in die engere Wahl – auch wenn die Entfernung mit 20 bis 30 Minuten
etwas größer war.
Bei XING schrieb ich nun fünf Mitarbeiter aus diesen Unternehmen an. Nur zwei meldeten sich auf meine Nachricht, eine davon war eine ärgerliche Antwort mit dem Vorwurf, ich wolle mir Interna erschleichen. Die zweite Antwort war
positiv: Eine Mitarbeiterin von Wax in the City schrieb mir zurück, wir tauschten uns über ihre Arbeit und meine Motivation aus, und ich begann, mich für das Unternehmen zu interessieren. Also sprach ich im nächsten Schritt die Geschäftsführerin direkt an und traf mich schließlich auf einen Kaffee mit ihr. Einen Job im Bereich Kommunikation hatten sie damals leider nicht für mich, aber im Lauf des Gesprächs überzeugte sie mich schließlich, mich wenigstens für eine offene Stelle im Bereich Expansion / Franchise zu bewerben – die ich schließlich auch bekam.
Inzwischen bin ich in die Kommunikation gewechselt – ein Traumjob in einem richtig tollen Unternehmen, der mich sehr glücklich macht. Zur Arbeit fahre ich übrigens nur acht Minuten mit dem Fahrrad.«

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